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Hautgesundheit & Sommer

Sonnenbrand im September – richtig vorbeugen und die Haut im Ernstfall gut versorgen

Auch im September ist die UV-Belastung am Federsee noch hoch. So schützen Sie sich richtig und was im Ernstfall hilft.

Mutter cremt ihrer Tochter am Federsee das Gesicht mit Sonnencreme ein
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Stadt-Apotheke Bad Buchau
1. September 2026
7 Min. Lesezeit

Ein Spaziergang über den Federseesteg, eine Radtour um den See oder ein Nachmittag im Garten: Auch im September steht die Sonne in Bad Buchau noch kräftig am Himmel – und wird gerne unterschätzt, weil die größte Hitze des Sommers vorbei scheint. Dabei bleibt die UV-Belastung bis weit in den Herbst hinein spürbar. Ein Sonnenbrand ist eine durch UV-Strahlung verursachte Entzündung der Haut und mehr als ein kosmetisches Ärgernis.

Federsee im Spätsommer
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Spätsommer am Federsee: Auch wenn die größte Hitze vorbei scheint, bleibt die UV-Belastung hoch.

UV-Strahlung verstehen: Warum auch bewölkte Tage zählen

UV-Strahlung ist weder sichtbar noch spürbar – der Sonnenbrand zeigt sich erst Stunden später. Bis zu 90 Prozent der UV-Strahlen durchdringen leichte Bewölkung, und Wasser reflektiert das Licht zusätzlich. Gerade am Federsee kann die Belastung dadurch höher sein als gedacht.

Apotheken-Tipp: Prüfen Sie jetzt, ob Ihre Sonnencreme vom letzten Jahr noch verwendbar ist: Das Tiegelsymbol auf der Verpackung gibt die Haltbarkeit nach Anbruch an.

Der richtige Sonnenschutz – so geht’s

Lichtschutzfaktor passend wählen

Mindestens LSF 30 im Alltag, LSF 50 für empfindliche Haut und Kinder.

Ausreichend auftragen

Für den Körper eines Erwachsenen braucht es etwa drei Esslöffel Creme.

Nachcremen nicht vergessen

Nach Schwimmen und Schwitzen braucht die Haut frischen Schutz.

Schatten und Kleidung nutzen

Besonders zwischen 11 und 15 Uhr bieten Schatten und Kleidung den besten Schutz.

An die vergessenen Stellen denken

Ohren, Nacken, Fußrücken und Scheitel werden am häufigsten vergessen.

Sonnenbrand passiert – was jetzt hilft

  1. 01

    Raus aus der Sonne

    Sofort aus der Sonne gehen und die Haut vor weiterer Sonneneinstrahlung schützen.

  2. 02

    Kühlen

    Kühlen Sie mit lauwarmem Wasser statt mit Eis – das schont die Haut zusätzlich.

  3. 03

    Feuchtigkeit spenden

    Feuchtigkeitsspendende Gele mit Aloe vera oder Dexpanthenol beruhigen die Haut.

  4. 04

    Viel trinken

    Viel trinken unterstützt die Haut bei der Regeneration.

  5. 05

    Bei Bedarf Schmerzen lindern

    Kurzfristig können schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkstoffe sinnvoll sein – wir beraten Sie, was für Sie passt.

  6. 06

    ärztliche Behandlung bei Warnzeichen

    Bilden sich Blasen oder treten Fieber, Schüttelfrost oder Kreislaufprobleme auf, gehört der Sonnenbrand in ärztliche Behandlung – bei Babys und Kleinkindern grundsätzlich.

Sonnenschutz bei Kindern
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Besonders wichtig

Sonnenschutz bei Kindern – besonders wichtig

Kinderhaut ist dünner und ihr Eigenschutz noch nicht ausgereift. Sonnenbrände im Kindesalter wiegen für das spätere Hautkrebsrisiko besonders schwer. Babys unter einem Jahr gehören gar nicht in die direkte Sonne. Für ältere Kinder gilt: Textiler Schutz zuerst, dazu Sonnencreme mit LSF 50 für unbedeckte Stellen – am besten als speziell für Kinder entwickeltes Produkt.

Häufige Fragen zum Sonnenschutz

Fazit

Auch im September lohnt sich Sonnenschutz am Federsee. Mit dem richtigen Lichtschutzfaktor und einer guten Nachsorge bleibt der Herbstspaziergang unbeschwert.

Beratung in der Apotheke: Wir helfen Ihnen, den passenden Lichtschutzfaktor für Ihre Haut und Ihre Familie zu finden, und beraten Sie zu kühlenden Gelen bei bereits vorhandenem Sonnenbrand.